Ausstellungen

Ausstellung in der Jüdischen Liberalen Gemeinde

Valentin Lustig

Valentin Lustig, 1955 im rumänischen Klausenburg geboren, emigrierte mit den Eltern nach Israel, studierte in Florenz Malerei und lebt seit 1983 in Zürich.

Seine Kunst reicht von naiv bis surrealistisch-phantastisch und enthält zahlreiche Anspielungen auf mythische und biblische Themen. Als Kind von Holocaustüberlebenden thematisiert Lustig auch das Schicksal des jüdischen Volkes. Doch dies kommt nicht explizit zum Ausdruck, da er sich einer individuellen und symbolreichen Bildersprache bedient, die verschiedene Deutungen zulässt.

Als Kunstmaler, dessen unüblich intensive Auseinandersetzung mit der Tradition in jedem seiner Bilder deutlich wird, lädt er den Besucher seiner Ausstellung zum Dialog ein, zur Begegnung, zum Gespräch.

Veranstalter:
Jüdische Liberale Gemeinde JLG Or Chadasch

Ort:
Jüdische Liberale Gemeinde, Hallwylstrasse 78,
8004 Zürich

 

Ausstellung im
Museum Strauhof

Das Jüdische
bei Mr. Bloom
The Jewishness
of Mr Bloom

Die Geschichte der deutschsprachigen Literatur in den letzten hundert Jahren war immer auch die Geschichte jüdischer Autoren/Autorinnen und Verleger/Verlegerinnen. Anhand von Büchern, Photographien und Briefen aus einer privaten Sammlung zeigt die von Martin Dreyfus kuratierte Ausstellung den ganzen Bogen vom Aufbruch in die Moderne mit S. Fischer bis zur Rückkehr jüdischer Autoren und Verlage aus der Emigration nach Deutschland und Europa nach 1945.

Verlage und Verleger: S. Fischer; Kurt Wolff; Daniel Brody (Rhein Verlag);  Erich Reiss, Herbert Reichner,  Querido und Allert de Lange, Amsterdam; Jüdischer Verlag, Berlin; Schocken Verlag, Emil Oprecht; Holbein Verlag, Basel; Edition Olympia, Tel Aviv, Aurora, New York u.a.

Veranstalter:
Verein für jüdische Kultur und Wissenschaft & Museum Strauhof

Ort:
Museum Strauhof, Augustinergasse 9,
8001 Zürich

Eintritt:
CHF 10.00 regulär, CHF 6.00 reduziert

Vernissage:
Donnerstag, 23. August 2018, 18.30 Uhr

Dauer der Ausstellung:
24. August bis 16. September 2018

Öffnungszeiten:

Dienstag, Mittwoch und Freitag: jeweils 12.00-18.00 Uhr
Donnerstag: jeweils 12.00-22.00 Uhr
Samstag, Sonntag: jeweils 11.00-17.00 Uhr

Die lange Nacht der Museen am Samstag, 1. September 2018:
Die Ausstellung kann bis 02.00 Uhr besucht werden.

Kurzführungen mit Martin Dreyfus durch die Ausstellung:
am 1. September um 19.30, 20.30 und 21.30 Uhr

Die Ausstellung erlaubt einen Überblick über jüdische Autorinnen und Autoren und Verlegerinnen und Verleger  im 20. Jahrhundert: Vom Aufbruch in die Moderne mit S. Fischer bis zur Rückkehr der Autoren und Verlage aus der Emigration nach Deutschland und Europa nach 1945.

Kurzlesung mit Andreas Müller-Crepon aus „Die fremden Götter“ von Hermann Kesten:
am 1. September um 20.00, 21.00 und 22.00 Uhr

1949 erschien im Amsterdamer Querido-Verlag Kestens Buch „Die fremden Götter“. Kestens Auseinandersetzung mit religiösem Fanatismus in der unmittelbaren Nachkriegszeit ist siebzig Jahre später – wenn auch unter anderen Vorzeichen – erneut von bedrückender und unerwarteter Aktualität.

„Das verschlossene Buch“ Lesung für Jugendliche ab ca. 12 Jahren:
Mittwoch, 5. September 2018, 15.00 Uhr
Lesung mit Oriana Schrage aus „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ von Judith Kerr, sowie aus Büchern von Irma Singer (Das verschlossene Buch – jüdische Märchen), Miriam Singer (Beni fliegt ins gelobte Land) und Emil Bernhard Cohn (Jüdischer Jugendkalender).

Jüdische Verlage in Deutschland zwischen Zionismus, Assimilation und Widerstand:
Donnerstag, 6. September, 18.30 Uhr
Vortrag von Dr. Anatol Schenker, Basel

Der Autor und seine Verleger: Der Romancier und Essayist Joseph Roth, seine Verleger und seine Freunde Hermann Besten und Fritz Langhoff
Sonntag, 16. September 2018, 15.00 Uhr
Finissage mit Vortrag von Martin Dreyfus

Öffentliche Führungen:
Sonntag, 26. August und Sonntag, 16. September 2018, jeweils 14.00 Uhr
Mittwoch, 29. August 2018, 12.15 Uhr

Webseite:
www.strauhof.ch

 

 

Ausstellung im Archiv für Zeitgeschichte 

merk-würdig

Was Fundstücke aus dem Archiv über die Schweizerisch-Jüdische Geschichte erzählen

Wie sieht ein Gebetbuch in Blindenschrift aus? Wieso hat Sigi Feigel einen Strick zugeschickt bekommen? Leisten Schweizer Juden Militärdienst? Warum gibt es im Archiv dutzende kunstvolle Skizzen von Autos?

Die Ausstellung „merk-würdig“ zeigt aussergewöhnliche Fundstücke aus dem Archiv für Zeitgeschichte, die überraschen oder verwirren. Die ausgestellten Objekte stehen dabei jeweils exemplarisch für ein Element der Jüdischen Geschichte und Kultur in der Schweiz. So gibt die multimediale Ausstellung Einblick in das Leben jüdischer Viehhändler, thematisiert Antisemitismus, beleuchtet die Situation von Juden im Militärdienst, zeigt das jüdische Vereinsleben und veranschaulicht, wie die Schweizer Jüdinnen und Juden vom Zweiten Weltkrieg betroffen waren.

Veranstalter:
Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich

Ort:
ETH Zürich, Archiv der Zeitgeschichte, Seminarsaal, Hirschengraben 62,
8001 Zürich