Dienstag, 28. August 2018

Koscher Menu

Typische jüdische Spezialitäten

Spezialmenu anlässlich der Kulturwoche:

  • Big Bagel „New York Style“ mit Sauerkraut und hausgemachten Saucen für CHF 21.00
  • zuzüglich kleiner Matzeknödel-Suppe plus CHF 5.00

oder als Menu

  • Matzeknödel-Suppe
  • Pastrami im Pfeffermantel mit Kartoffelsalat und Salzgurken für CHF 34.00

Das Restaurant Olive Garden befindet sich im ICZ-Gebäude im Herzen von Zürich. In unserem koscheren Restaurant geniessen Sie marktfrische und saisonale Küche. Nebst jüdischen Spezialitäten, finden Sie auf unserer Karte auch altbewährte Klassiker wie das Wiener Schnitzel. Im eleganten und doch unkomplizierten Ambiente ist für jeden Geschmack und jedes Budget etwas dabei.

Veranstalter:
Restaurant Olive Garden

Ort:
Restaurant Olive Garden, Lavaterstrasse 33,
8002 Zürich

Die anderen…

Gemeinsamkeiten und Kontraste

Das Judentum ist seinem Wesen nach immer auch Begegnung mit anderen: als Minderheit in einer muslimischen oder christlichen Mehrheit wird es von den Bräuchen der Mehrheit tief beeinflusst. Und immer wieder gab es Dialoge – echte und inszenierte –  zwischen den Religionen, in Antike und Mittelalter bis heute. Wir laden Sie ein ins ZIID (Zürcher Institut für Interreligiösen Dialog) ein, um aus jüdischer, christlicher und muslimischer Sicht zu hören, wie die jeweils anderen gesehen werden: manchmal kritisch, manchmal freundlich. Sie sind eingeladen, mit ihren Fragen und Kommentaren teilzuhaben am Gespräch teilzunehmen.

Mit Annette M. Böckler, Samuel M. Behloul, Rifa’at Lenzin.

Veranstalter:
Zürcher Institut für interreligiösen Dialog ZIID

Ort:
Zürcher Institut für interreligiösen Dialog ZIID, Pfingstweidstrasse 16,
8005 Zürich

 

Literaturlunch mit Sima Kappeler

„Jud Süß“ von Lion Feuchtwanger

Lion Feuchtwanger (1884-1958) war zu Lebzeiten einer der meistgelesenen deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts. Seinem erfolgreichsten Werk Jud Süß diente als literarische Vorlage das Leben des württembergischen Hofjuden Josef Süß Oppenheimer. Dieser wurde nach dem Tod des Herzogs aufgrund von Neid und judenfeindlicher Anschuldigungen hingerichtet. Die Geschichte zeigt ein damals häufig wiederkehrendes Schicksal jüdischer Finanzleute im herrschaftlichen Dienst: ein Leben voller Pracht, das im Kerker oder am Galgen endete.

Feuchtwanger zeichnet in seinem historischen Roman einen geschmeidigen Politiker, der durchaus kein Idealbild darstellt, aber als Figur ebenso fasziniert wie das reiche und dichte Panorama eines Milieus, das von rücksichtslosen Trieben bestimmt wird.

Lektüre des Buches ist keine Voraussetzung. Alle Literaturliebhaber sind willkommen!

Zur Veranstaltung wird es einen Imbiss und Getränke geben. Anschliessend an den Literaturlunch kann die Bibliothek besucht werden.

 

Ausstellung Zwiesprache: Anlässlich der Jüdischen Kulturwoche wird die ICZ-Bibliothek – ein Ort, an dem sich die hebräische und die deutsche Sprache ständig begegnen – eine Ausstellung zweisprachiger hebräisch-deutscher Bücher präsentieren. Anhand dieser einzigartigen Bücher – viele von ihnen sehr rar und bibliophil – soll die faszinierende Geschichte aufgezeigt werden, die diese zwei Sprachen miteinander verbindet. Die Ausstellung wird drei Jahrhunderte überspannen, und zusätzlich zum Bibliotheksbestand werden Bücher aus der Breslauer Sammlung sowie aus privaten Sammlungen gezeigt werden.

Veranstalter:
Israelitische Cultusgemeinde Zürich ICZ

Ort:

Eventsaal der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich ICZ, Lavaterstrasse 33,
8002 Zürich

 

Die Arbeit des Toraschreibers

Michael Sutter gibt Einblick in ein traditionelles Handwerk

Die Überlieferung der Tora steht und fällt mit der exakten Überlieferung jedes einzelnen Buchstabens und seiner genauen Form. Denn die Tora wird als Quelle verstanden, in deren Tiefen sich alle Geheimnisse der Schöpfung finden lassen. Daher kann das Schreiben einer Torarolle nur mit grösstmöglicher Präzision durch speziell ausgebildete Experten ausgeführt werden, denn ein einziger Fehler würde den Text verfälschen. Mit Federkiel und Tinte schreibt der Sofer (wörtlich: Der Zähler) die Buchstaben auf Pergamentrollen und zählt dabei die Buchstaben, damit keiner vergessen wird. Die Form der Zeichen und die genaue Schreibweise sind bis ins kleinste Detail geregelt. Über Jahrtausende blieb diese Kunst erhalten und wurde unverändert von Meister zu Schüler weitergetragen.

Michael Sutter ist Sofer Stam (Schreiber von Torarollen, Tefillin und Mesusot).

Veranstalter:
Zürcher Institut für interreligiösen Dialog

Ort:
Hugo Mendel Stiftung, Billeterstrasse 10,
8044 Zürich

150 Jahre Gleichberechtigung der Juden in Zürich

Ein historisch-literarischer Stadtspaziergang

 

Nach der mittelalterlichen Ansiedlung von Juden in der Altstadt von Zürich, dauerte es bis in die 1860er Jahre bis die Juden in der Schweiz das Recht zur freien Niederlassung und Religionsausübung zugestanden erhielten. Auf einem Rundgang durch die Altstadt besuchen die Teilnehmenden sowohl Zeugnisse der mittelalterlichen Ansiedlung wie solche der Entwicklung der jüdischen Ansiedlung und Entwicklung in den Jahren nach 1850 bis in die Gegenwart. Mit Martin Dreyfus. Er lebt als Sammler und „Bibliothekar“ seiner zunehmenden Bestände bei Zürich und arbeitet freiberuflich als Lektor, Dozent und literarischer Spaziergänger. Beiträge und Publikationen u.a. zu Else Lasker Schüler, Schalom Ben-Chorin und den Kreis um Stefan George und zur Verlagsgeschichte im Exil.

Die Literaturliste zum Stadtrundgang (PDF)

Veranstalter:
Martin Dreyfus

Ort:
Treffpunkt: vor der Zentralbibliothek, Zähringerplatz 6,
8001 Zürich

 

Israelischer Volkstanz

Erleben und mitmachen

 

Tanzen ist Träumen mit den Beinen, heisst es. Wer Israel kennt, der weiss um die Beliebtheit dieser jungen Volkstänze, die Tanzfreudige auf der ganzen Welt begeistern und viele junge professionelle Tanztruppen inspiriert haben. Auch in Zürich kann man diese Tänze lernen und ihnen regelmässig frönen. Die Schritte sind einfach zu erlernen, die Melodien beschwingt und abwechslungsreich.

Machen Sie mit und lernen Sie einige Tänze gleich selber kennen. Anschliessend bietet die junge Tanztruppe Machol Midbari eine farbenfrohe und temperamentvolle Show.

Leitung Ronit Bollag.

Veranstalter:
Israelitische Cultusgemeinde Zürich ICZ

Ort:
Gemeindezentrum der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich, Lavaterstrasse 33, 8002 Zürich

Jewish fashion

Jüdische Kleidungspraxis zwischen Trend und Tradition

 

Jüdisch-religiöse Kleidung ist in unterschiedlichen Traditionen verwurzelt und trägt dazu bei, diese zu bewahren. Zugleich ist sie in den modischen Strömungen und den Sehgewohnheiten der Gegenwart unterworfen. Dies erzeugt ein Spannungsfeld zwischen Permanenz und Wandel, Religion und Säkularität, Selbst- und Fremdwahrnehmung. Welche Regeln, Konventionen und Überzeugungen bestimmen die orthodoxe Kleidungspraxis? Welcher Interpretationsspielraum bietet sich? Und in welchem Verhältnis steht diese traditionelle Kleidung zu Mode und Design?

Antworten auf diese Fragen bringen eine Einführung der Religionswissenschaftlerin Jacqueline Grigo  mit anschliessender Modeschau inmitten der Kleiderentwürfe von Menachem, Veronika und Joel Basman. Ein koscherer Apéro rundet die Veranstaltung ab.

Veranstalter:
Omanut, Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz

Ort:
Modedesign Basman, Anwandstrasse 34, 8004 Zürich

Koscher Menu

Typische jüdische Spezialitäten

Spezialmenu anlässlich der Kulturwoche:

  • Big Bagel „New York Style“ mit Sauerkraut und hausgemachten Saucen für CHF 21.00
  • zuzüglich kleiner Matzeknödel-Suppe plus CHF 5.00
    oder als Menu
  • Matzeknödel-Suppe
  • Pastrami im Pfeffermantel mit Kartoffelsalat und Salzgurken für CHF 34.00

Das Restaurant Olive Garden befindet sich im ICZ-Gebäude im Herzen von Zürich. In unserem koscheren Restaurant geniessen Sie marktfrische und saisonale Küche. Nebst jüdischen Spezialitäten, finden Sie auf unserer Karte auch altbewährte Klassiker wie das Wiener Schnitzel. Im eleganten und doch unkomplizierten Ambiente ist für jeden Geschmack und jedes Budget etwas dabei.

Veranstalter:
Restaurant Olive Garden

Ort:
Restaurant Olive Garden, Lavaterstrasse 33,
8002 Zürich

Die Bilder von Valentin Lustig

Vernissage der Ausstellung

 

Valentin Lustig, 1955 im rumänischen Klausenburg geboren, emigrierte mit den Eltern nach Israel, studierte in Florenz Malerei und lebt seit 1983 in Zürich.

Seine Kunst reicht von naiv bis surrealistisch-phantastisch und enthält zahlreiche Anspielungen auf mythische und biblische Themen. Als Kind von Holocaustüberlebenden thematisiert Lustig auch das Schicksal des jüdischen Volkes. Doch dies kommt nicht explizit zum Ausdruck, da er sich einer individuellen und symbolreichen Bildersprache bedient, die verschiedene Deutungen zulässt.

Als Kunstmaler, dessen unüblich intensive Auseinandersetzung mit der Tradition in jedem seiner Bilder deutlich wird, lädt er den Besucher seiner Ausstellung zum Dialog ein, zur Begegnung und zum Gespräch mit  Judith Jordaky.

Veranstalter:
Jüdische Liberale Gemeinde JLG Or Chadasch

Ort:
Jüdische Liberale Gemeinde, Hallwylstrasse 78,
8004 Zürich