Montag, 27. August 2018

Koscher Menu

Typische jüdische Spezialitäten

Spezialmenu anlässlich der Kulturwoche:

  • Big Bagel „New York Style“ mit Sauerkraut und hausgemachten Saucen für CHF 21.00
  • zuzüglich kleiner Matzeknödel-Suppe plus CHF 5.00
    oder als Menu
  • Matzeknödel-Suppe
  • Pastrami im Pfeffermantel mit Kartoffelsalat und Salzgurken für CHF 34.00

Das Restaurant Olive Garden befindet sich im ICZ-Gebäude im Herzen von Zürich. In unserem koscheren Restaurant geniessen Sie marktfrische und saisonale Küche. Nebst jüdischen Spezialitäten, finden Sie auf unserer Karte auch altbewährte Klassiker wie das Wiener Schnitzel. Im eleganten und doch unkomplizierten Ambiente ist für jeden Geschmack und jedes Budget etwas dabei.

Veranstalter:
Restaurant Olive Garden

Ort:
Restaurant Olive Garden, Lavaterstrasse 33,
8002 Zürich

Was is(s)t ein Jude? Was ist koscher? Und was nicht?

Speis & Trank

Die jüdischen Speisevorschriften einzuhalten, erscheint dem Aussenstehenden oft kompliziert. Weshalb halten viele Juden daran fest? Wie tun sie das? Was bedeutet es ihnen? Was ist überhaupt koscher und was nicht? In welchen Geschäften findet man koschere Produkte?

In einem ersten Teil lernen Sie die wichtigsten Regeln der koscheren Ernährung kennen, sowie verschiedene Ansätze wie diese im Verlauf der Jahrhunderte immer wieder von neuem begründet wurden. Im zweiten Teil der Veranstaltung besuchen Sie einen koscheren Supermarkt in Zürich Wiedikon und entdecken eine Vielfalt zertifizierter, koscher hergestellte Produkte aus der Schweiz, Frankreich, Holland, Israel, England, Südafrika, den USA und anderen Ländern. Dort können Sie nicht nur Fragen stellen, sondern – wenn Sie Lust haben – auch selber einkaufen.

Veranstalter:
Israelitische Cultusgemeinde Zürich ICZ

Ort:
Gemeindezentrum der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich, Lavaterstrasse 33, 8002 Zürich

 

Die Bibliothek der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ)

Eine Führung für Bücherfreunde

Als „Kulturgut von nationaler Bedeutung“ ausgezeichnet, bietet die 1939 gegründete ICZ-Bibliothek eine umfassende Sammlung von Büchern und anderen Medien zu jüdischen Themen. Die Bibliothek ist Mitglied des NEBIS-Verbundes und für jedermann zugänglich – ob er sich für Belletristik interessiert oder wissenschaftlich arbeiten möchte. Neben vielen kostbaren Einzelstücken verwaltet die Bibliothek eine historisch bedeutsame Sammlung aus dem Bestand des von den Nazis zerstörten Breslauer Rabbinerseminars, die durch die Vermittlung von Hannah Arendt in die Schweiz gekommen ist. (Dieser Teil der Führung findet in englischer Sprache statt.)

Die Bibliothek der ICZ bietet während der jüdischen Kulturwoche erweiterte Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag ist sie von 10:00 bis 18:30 Uhr, Mittwoch von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

 

Ausstellung Zwiesprache: Anlässlich der Jüdischen Kulturwoche wird die ICZ-Bibliothek – ein Ort, an dem sich die hebräische und die deutsche Sprache ständig begegnen – eine Ausstellung zweisprachiger hebräisch-deutscher Bücher präsentieren. Anhand dieser einzigartigen Bücher – viele von ihnen sehr rar und bibliophil – soll die faszinierende Geschichte aufgezeigt werden, die diese zwei Sprachen miteinander verbindet. Die Ausstellung wird drei Jahrhunderte überspannen, und zusätzlich zum Bibliotheksbestand werden Bücher aus der Breslauer Sammlung sowie aus privaten Sammlungen gezeigt werden.

Veranstalter:
Israelitische Cultusgemeinde Zürich ICZ

Ort:
Gemeindezentrum der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich, Lavaterstrasse 33,
8002 Zürich

Hegel, Schlegel, Bagel

Zur Geistesgeschichte eines Gebäcks

 

Der Bagel, eine osteuropäische Köstlichkeit mit sagenumwobenen Wurzeln im Konflikt zwischen dem heiligen römischen Reich der Habsburger und der in Europa vorpreschenden Heerschar der Osmanen, hat während des letzten Jahrhunderts seinen Siegeszug vor allem in Nordamerika und neulich wieder in der alten Heimat gefeiert: mitunter auch in der Schweiz, zum Beispiel im charmanten kleinen Engemer Laden Babi’s Bagel Shop, benannt nach der rumänischen Grossmutter („Babi“ auf Jiddisch) von Betreiberin Leah Erlich. In einem kurzweiligen, mit persönlichen Anekdoten gespickten kulinarisch-anthropologischen Vortrag wird von den Ursprüngen des kreisförmigen Gebäcks erzählt und über seine mögliche kultur-philosophische Bedeutung nachgedacht. Kostproben von der Enkelin höchstpersönlich herumgereicht bereichern die Lehre und runden den Besuch ab.

Veranstalter:
Rafaël Newman

Ort:
Babi’s Bagel Shop, Bederstrasse 102,
8002 Zürich

Was Du schon immer wissen wolltest

Gespräch für Jugendliche von 12 bis 14 Jahren

 

Manche Fragen stellt und beantwortet man am besten im Gespräch. Bei dieser Veranstaltung bestimmen die jungen Teilnehmer mit ihren Fragen das Programm. Was genau ist eine Tora? Und was ist eigentlich koscher? Weshalb tragen jüdische Männer eine Kopfbedeckung, und weshalb tragen manche Juden Bärte und Schläfenlocken? Wie ist das mit der Beschneidung – tut das nicht weh? Und überhaupt… Hier hast du die Gelegenheit, all die Fragen zu stellen, die dich schon immer interessiert haben. Jizchak Schächter freut sich darauf, sie zu beantworten!

Eltern und Grosseltern in Begleitung ihres Nachwuchses sind willkommen.

Veranstalter:
Minjan Wollishofen

Ort:
Minjan Wollishofen, Etzelstrasse 6,
8038 Zürich

 

 

Der jüdische Friedhof Unterer Friesenberg

Eine Führung mit Dr. Ralph Weingarten

 

Jüdische Gräber werden nicht aufgehoben und die Friedhöfe können jahrhundertlang erhalten bleiben. Was „erzählen“ jüdische Friedhöfe von den jüdischen Gemeinden und der jüdischen Geschichte? Was lässt sich aus den Namen der Verstorbenen, aus den Inschriften und der Gestaltung der Grabsteine, aus der Gartengestaltung und der Architektur der Abdankungsgebäude ablesen? Wie geht das Judentum mit Tod und Trauer um? Die Führung auf dem jüdischen Friedhof „Unterer Friesenberg“ in Zürich gibt anschauliche Antworten auf diese Fragen und führt auch an die Grabstätten bekannter Persönlichkeiten, sowie zur 1892 von den beiden renommierten Architekten Chiodera und Tschudi erstellten Abdankungshalle. Unter der Leitung des Historikers und Ausstellungskurators Ralph Weingarten bietet sie ein ebenso anregendes wie lehrreiches Erlebnis.

Veranstalter:
Dr. Ralph Weingarten

Ort:
Treffpunkt: Haltestelle Friesenberg Zürich (Bus 32 und S 10-Üetliberg Bahn)

 

Die Synagoge Freigutstrasse

Führung mit Mirjam Treuhaft

 

Die Synagoge an der Freigutstrasse wurde 1924 ihrer Bestimmung übergeben (Art déco, denkmalgeschützt). Sie besticht durch ihre dekorative Ausstattung, die sich sowohl an ihrem Äusseren wie auch im Inneren zeigt. Mirjam Treuhaft gibt bei ihrer Führung Erklärungen zu Besonderheiten einer Synagoge als Sakralbau und beantwortet Fragen.

Die imposante Synagoge an der Freigutstrasse wurde von den beiden bekannten Zürcher Architekten Henauer und Witschi entworfen und 1924 ihrer Bestimmung übergeben. Im Gegensatz zu anderen, in der gleichen Zeit entstandenen Gebäuden besticht die Synagoge durch die gut erhaltene dekorative Ausstattung, die sich sowohl an ihrem Äusseren wie auch im Inneren zeigt. Die Religionslehrerin Mirjam Treuhaft wird während der Führung Einblicke ins Leben der jüdischen Gemeinschaft geben. Sie gibt Erklärungen zu Formen der Religion und den Besonderheiten einer Synagoge als Sakralbau und beantwortet Fragen. Wie sieht der Alltag und wie der Samstag in der Synagoge aus? Weshalb sitzen Männer und Frauen getrennt?

Veranstalter:
Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft Zürich (IRGZ)

Ort:
Synagoge Freigutstrasse, Freigutstrasse 37,
8001 Zürich

Koscher Menu

Typische jüdische Spezialitäten

Spezialmenu anlässlich der Kulturwoche:

  • Big Bagel „New York Style“ mit Sauerkraut und hausgemachten Saucen für CHF 21.00
  • zuzüglich kleiner Matzeknödel-Suppe plus CHF 5.00
    oder als Menu
  • Matzeknödel-Suppe
  • Pastrami im Pfeffermantel mit Kartoffelsalat und Salzgurken für CHF 34.00

Das Restaurant Olive Garden befindet sich im ICZ-Gebäude im Herzen von Zürich. In unserem koscheren Restaurant geniessen Sie marktfrische und saisonale Küche. Nebst jüdischen Spezialitäten, finden Sie auf unserer Karte auch altbewährte Klassiker wie das Wiener Schnitzel. Im eleganten und doch unkomplizierten Ambiente ist für jeden Geschmack und jedes Budget etwas dabei.

Veranstalter:
Restaurant Olive Garden

Ort:
Restaurant Olive Garden, Lavaterstrasse 33,
8002 Zürich

Die Verscheuchten

Flucht und Asyl im Kontext jüdischer Kultur in der Schweiz

 

Die Veranstaltung stellt als Podium mit Diskussion historische und gegenwärtige Praktiken und Theorien des Umgangs mit Flucht und Asyl zu Debatte, die im Kontext jüdischer Kultur verortbar sind. Die Teilnehmenden stellen sich der Leitfrage, ob die Erfahrung mit Flüchtlingen während der 1930er Jahre die innerjüdischen Praktiken und Debatten um das Asylwesen geprägt hat.

Teilnehmende:

Prof. Andreas Kilcher (Professur für Literatur- und Kulturwissenschaft, ETHZ): „Jüdische Flüchtlinge in der Schweiz zur NS-Zeit: Das Beispiel Else Lasker-Schüler“;

Rabbiner Elijahu Tarantul (Israelitische Cultusgemeinde Zürich): „Asylwesen und Religionspflicht im jüdischen Recht“; Gabrielle Rosenstein (Präsidentin des Verbands Schweizerischer Jüdischer Fürsorgen (VSJF): „Zur aktuellen Tätigkeit des VSJF im Asylbereich“;

Moderation: Yves Kugelmann, Chefredaktor des jüdischen Wochenmagazins tachles.   

Veranstalter:
ETH Zürich Departement für Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften

Ort:
ETH Zürich, Alumni-Pavillon (MM C 78.1) beim Hauptgebäude bei der Polyterrasse, 8001 Zürich