Sonntag, 2. September 2018

Da kenn ich einen besseren!

Die hohe Schule des jüdischen Witzes

Wenn immer sich die beiden Freunde Erwin Javor (Autor von „Ich bin ein Zebra“) und Charles Lewinsky treffen, erzählen sie sich jüdische Witze. Aber, wie das so ist: Es kommt sehr selten vor, dass der eine den Witz des anderen noch nicht kennt. Meistens ist die Reaktion: „Da kenn ich einen besseren!“ Und dann muss der natürlich erzählt werden. In diesem Programm unter dem Oberthema „Storytelling“ des Europäischen Tages der jüdischen Kultur diskutieren die beiden auch über das Wesen des jüdischen Witzes und seine Geschichte. Was macht ihn aus? Was unterscheidet ihn von antisemitischen Witzen? Und gibt es überhaupt so etwas wie einen spezifisch jüdischen Humor? Sie werden damit nicht nur sich, sondern auch das Publikum bestens unterhalten.

Veranstalter:
Verein für jüdische Kultur und Wissenschaft

Ort:
ComedyHaus, Albisriederstrasse 16, 8003 Zürich

Eintritt:
CHF 25.00

Tickets:
comedyhaus.ch

 

Mythos, Magie, Messianismus

Zur Bedeutung des Erzählens im Chassidismus

 

Das Erzählen spielt im Chassidismus eine besondere Rolle. Martin Bubers Nacherzählungen geben davon nur einen indirekten Eindruck. Ein Blick in die Quellen dieser reichhaltigen Erzählliteratur zeigt, welch grundlegende Bedeutung dem Vorgang des Erzählens im Chassidismus zugesprochen wurde: Er konnte als mythischer, magischer und messianischer Akt gelten. Unter dem Oberthema „Storytelling“ des heutigen „Europäischen Tags der jüdischen Kultur“ referiert Prof. Dr. Andreas Kilcher, Professur für Literatur- und Kulturwissenschaft an der ETH Zürich.

Veranstalter:
ETH Zürich – Professur für Literatur- und Kulturwissenschaft

Ort:
Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13,
8001 Zürich

Eintritt:
Freier Eintritt

 

Schweizer Juden und Israel

Solidarität und Kritik

Für die meisten Juden in der Schweiz ist das Verhältnis zu Israel seit der Kindheit ein fester Bestandteil ihrer ganz verschiedenartigen Sozialisierung und ihrer Religion. Neben ihrer Identität als Schweizer fühlen sie sich auch dem Staate Israel verbunden. Die politische Entwicklung in Israel erschwert aber die Solidarität, z.B. was Rechtsstaatlichkeit und Bürgerrechte angeht –  Werte, die in der Schweiz selbstverständlich sind.

Drei Persönlichkeiten – Dr. med. vet.. Marc Bär, Rachel Halpern und Dr. Dana Landau berichten über die Einflüsse und Ereignisse, durch die sich ihre Einstellung zu Israel entwickelt hat. Moderation: Michael Guggenheimer.

Veranstalter:
Neuer Israel Fonds Schweiz NIF

Ort:
Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich

Eintritt:
Freier Eintritt

Webseite:
www.nif.ch

 

 

 

Singt dem Herrn ein neues Lied

Konzert des Synagogenchors der ICZ

Seit mehr als hundert Jahren unterstützt und verschönert der Synagogenchor der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich die Gottesdienste am Schabbath und an den Feiertagen. Unter der Leitung seines Dirigenten Robert Braunschweig hat er sich zu einem Ensemble entwickelt, das auch in Konzerten zu brillieren weiss. Zusammen mit seinem Solisten, Kantor Michael Azogui präsentiert er Ausschnitte aus seinem breit gefächerten Repertoire.

Das Konzert findet in der 1884 im orientalischen Stil errichteten Synagoge an der Löwenstrasse statt.

Veranstalter:
Israelitische Cultusgemeinde Zürich ICZ

Ort:
Synagoge der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich, Eingang an der Nüschelerstrasse 36,
8001 Zürich

Eintritt:
CHF 30.00
CHF 15.00 für Jugendliche & Studierende
Bezahlung ausschliesslich in bar vor Ort, Anmeldung erforderlich

Anmeldung:

via Online-Formular auf www.icz.org/kulturstrudel oder
an der Abendkasse (sofern nicht ausverkauft)

Hinweis:

  • Besucher sind gebeten, 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn zu kommen und sich mit ID oder Pass bei der Sicherheitskontrolle auszuweisen
  • Eine Kopfbedeckung für die männlichen Teilnehmer wird zur Verfügung gestellt

Etgar Keret- Based On A True Story

Filmabend

In seinen Kurzgeschichten spielt der israelische Erfolgsautor Etgar Keret gekonnt mit Fantasie und Wirklichkeit. Lügen gehören für ihn zu einer gut erzählten Geschichte. Seine eigene Lebensgeschichte hört sich wie ein modernes Märchen an. In diesem Film, einer Mischung aus Dokumentarfilm und fiktiven Elementen, wollen die holländischen Filmemacher Stephane Kaas und Rutger Lemm herausfinden,  weshalb gutes Storytelling so wichtig ist für Kerets Leben.

Im Anschluss: Lesung mit dem Schauspieler Thomas Sarbacher

Regie: Stephane Kaas und Rutger Lemm

Länge: 70 min, Holland, 2017

Sprache: English/Hebräisch mit englischen Untertitel

Veranstalter:
SERET –  Kino aus der Jüdischen Welt

Ort:
Gemeindezentrum der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich ICZ, Lavaterstrasse 33, 8002 Zürich

Eintritt:
Kostenbeitrag CHF 20.- zahlbar ausschliesslich in bar vor Ort, Anmeldung erforderlich

Anmeldung:
via Online-Formular über www.icz.org/kulturstrudel

Hinweis:
Besucher sind gebeten, sich mit ID oder Pass bei der Sicherheitskontrolle auszuweisen